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digitale Verschmutzung

Digitale Verschmutzung: Was es ist und wie du sie verringern kannst

Wenn man an Umweltschutz und Nachhaltigkeit denkt, ist das Erste, was einem in den Sinn kommt, weniger Fliegen, den öffentlichen Verkehr zu nutzen und den Fleischkonsum möglichst zu reduzieren. Die gesamte Gesellschaft erlebt zurzeit einen großen Umschwung was umweltfreundliches Denken angeht. Doch etwas wird immer außer Acht gelassen, obwohl es gar nicht so irrelevant ist – die digitale Verschmutzung.

Der Fussabdruck von E-Mails

Kaum einer denkt an den CO₂ Ausstoß einer E-Mail. Man müsste ja auch wahnsinnig sein, wenn man versucht, seinen CO₂ Ausstoß mit dem Verhindern von E-Mails zu reduzieren. Oder ist es vielleicht trotzdem ein gar nicht so schlechter Ansatz? Wie viel CO₂ eine E-Mail verursacht lässt sich nur schwer sagen. Die Schätzungen erstrecken sich über eine Spanne von 4 g – 50 g. Die meisten Quellen geben jedoch den Ausstoß von E-Mails mit 10 Gramm CO₂ an. Weltweit werden täglich zwischen 280 und 320 Milliarden E-Mails versendet. Davon sind schätzungsweise 57 % Spam. Das macht ungefähr 170 Milliarden an unnötigen E-Mails. Umgerechnet sind es insgesamt 170 Tausend Tonnen CO₂, welche nur durch Spam E-Mails verursacht werden.

Kaum jemandem ist sich bewusst, dass das Internet ein hochkomplexes Netzwerk ist, bestehend aus unzähligen Servern mit Rechenzentren verteilt auf der ganzen Welt. Dieses Netzwerk verbraucht eine Menge an Strom und Ressourcen. Einerseits braucht es für den Betrieb des Netzwerks Strom, andererseits muss die Hardware für das Netzwerk hergestellt werden.

Produktion der Hardware als grösster Hebel

Und genau dabei wird der größte Teil der CO₂ Emissionen verursacht – bei der Herstellung. Verschiedene Edelmetalle sind notwendig, um ein funktionierendes Smartphone herzustellen. Dieses verbraucht in seinem ganzen Lebenszyklus schätzungsweise etwa 47 kg CO₂ – ziemlich viel für solch ein kleines Gerät. Dabei wurde die Rohstoffgewinnung noch gar nicht mit einberechnet. Jedenfalls sind von den 47 kg CO₂ etwa 57 % auf Produktion, 34 % auf die Nutzung, 8 % auf den Transport und die restlichen 1 % aufs Recycling zurückzuführen. Wie bereits erwähnt bestehen Handys zum Großteil aus Edelmetallen. Die Gewinnung ist nicht einfach und daher sollte auch jedes Gerät wieder recycelt werden. Nichtsdestotrotz liegen in Schweizer Haushalten noch rund 8 Millionen ungebrauchte Geräte herum – falls du also auch noch eines hast, verkauf es uns und bring es damit wieder in Umlauf.

Wie du deinen digitalen Fussabdruck verringern kannst

Starten wir mit einem kleinen Quick Win: Melde dich zum Beispiel von allen Newslettern ab, die du eh nicht liest (ja, auch unseren, auch wenn wir dann etwas traurig sind 😜). Aber wie schon erwähnt liegen die grossen Hebel eher bei der Hardware. Ich weiss, wir sagen es oft, aber es kann nicht oft genug gesagt werden: Ein nachhaltiger Umgang mit technischen Geräten erfordert eine Verlängerung der Nutzungsdauer. Du könntest zum Beispiel dein altes Geräte reparieren oder es uns verkaufen, damit wir es wieder in Umlauf bringen. Zudem hilft es auch, wenn du dich für ein Occasiongerät entscheidest anstatt ein Neugerät zu kaufen, weil du so dessen Lebensdauer massgeblich verlängerst. 

Quellen

E-Mail – Erzeugerin von Treibhausgasen (arte.tv)

Whitepaper Smartphone & CO2 (repedia.de)

Die Digialte Umweltbelastung einschränken – eine neue Herausforderung (greenpeace.org)

Energieverbrauch im Internet (srf.ch) 

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