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Handy-Fotografie Hacks

Fotografieren mit dem Handy – der grosse Ratgeber IV

Lass die Kamera für deine Sommerferien zu Hause und nimm nur dein Handy mit. Damit die Bilder nicht aussehen, als hätte sie deine Katze gemacht, haben wir Tipps für Fotografie mit dem Smartphone zusammengestellt. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du auch langweilige Sujets spannend und kreativ fotografierst und wie du sie schön bearbeiten kannst.

Hier findest du die anderen Beiträge für perfekte Handybilder:

Handy-Fotos I: Profi-Funktionen und technische Hacks

Handy-Fotos II: Grundsätzliche Foto-Tipps

Handy-Fotos III: Vorbereitung bringt’s

Handy-Fotos IV: Kreative Ideen für deine Bilder

Fotografie muss nicht langweilig oder gestellt sein. Indem du möglichst viele Dinge ausprobierst und auch mal Regel brichst, kannst du deine Fotografie verbessern und einzigartige Bilder machen. Ein wichtiger Punkt, damit ein gelungenes Foto entsteht, ist die Belichtung des Motivs. Unten liste ich dir weitere Tipps auf, die ich persönlich sehr hilfreich finde, um tolle Bilder zu machen.

Diese gelten natürlich nicht nur für die Handyfotografie, sondern ganz allgemein.

Negativer Platz

Viele Fotografierende möchten möglichst viel auf ein einziges Bild packen und scheuen sich, leere Bereiche mit in die Aufnahme zu nehmen. Lässt du aber Bereiche um das Motiv leer, kannst du das Bild von gut auf perfekt heben. Denn so sticht dein Motiv heraus und die Aussage rückt in den Vordergrund. Hilfreich dabei ist die Drittel-Regel oder der Goldene Schnitt, damit dein Bild optimal aufgebaut ist.

Perspektiven finden

Manchmal ist die offensichtliche Perspektive nicht die beste für das Motiv. Wenn du ein wenig herumspielst, wirst du vielleicht etwas Unerwartetes entdecken. Das zählt nicht nur für den Winkel, sondern auch für das Motiv, das du in den Fokus stellst. Manchmal lohnt es sich, kleine Dinge in den Vordergrund zu setzen.

Musterungen und Rahmen einbauen

Mit Spiegelungen (Wasseroberflächen oder Metall), natürlichen Rahmen (Treppenhäuser oder Fassaden), Wiederholungen oder symmetrische Anordnungen werden deine Aufnahme unvergesslich. So sind auch sehr abstrakte Bilder ein spannender Ansatz für Fotografie und lassen uns die Welt in einem neuen Blickwinkel betrachten.

Emotionen auslösen

Bilder, die etwas in uns auslösen, bleiben besser in Erinnerung. Sprich also mit deinen Aufnahmen solche an. Ob lustig, traurig oder hoffnungsvoll – wenn Bilder uns berühren, gefallen sie uns automatisch besser. Auch sind gestellte Fotos zwar schön, um Ferienerinnerungen am Leben zu erhalten. Doch häufig sind Bilder, welche Menschen im alltäglichen Leben zeigen, viel emotionaler und spannender. Am besten schiesst du daher so viele Bilder wie möglich – ein brauchbares ist sicherlich dabei.

Auf dem Kopf

Dreh das Handy mal auf den Kopf, wenn du im Hochformat fotografierst. Das klingt simpel, aber z.B. Fotos vom Essen (ja, es gibt noch Menschen, die machen das) oder auch andere Sachen, die du nahe fotografierst, kommen so ganz anders zur Geltung. Einfach ausprobieren und die verwirrten Blicke der Umstehenden ignorieren.

Fotos von Menschen machen

Achte dich mal, wenn du deine alten Ferienbilder anschaust. Welche schaust du dir noch mal an? Die mit dir und deinen Liebsten auf dem Bild, oder? Landschafts- und Architekturbilder sind zwar hübsch, aber später interessiert dich und alle anderen doch, welche schreckliche Frisur (sorry, jemand muss es mal sagen) du vor fünf Jahren hattest. Deshalb stell dich vor die Sehenswürdigkeit, macht das peinliche Touri-Selfie, weg mit den Hemmungen, es zahlt sich später aus. (Aber wirklich, diese Frisur, was hast du dir nur gedacht?)

Bildbearbeitung – verlier dich in den Möglichkeiten

Bei der Fotografie wichtig ist auch die Nachbearbeitung der Bilder. Mit kleinen Änderungen hebst du die Aussage deines Bilds heraus und setzt sie besser in Szene. Indem du kleine Farbkorrekturen machst, Strukturen oder Kontraste stärkst, kannst du in wenigen Schritten dein Bild besser machen. 

Auch hier ist unser Smartphone sehr praktisch, denn im Gegensatz zu professionellen Kameras musst du keine komplizierten Programme beherrschen. Mittlerweile gibt es unzählige Apps, mit denen du gleich gute Arbeit wie Photoshop leisten kannst – ohne nötiges Know-How haben zu müssen. Ebenfalls bietet dir das Handy beim Fotografieren Filter an. Diese solltest du jedoch mit Vorsicht geniessen. Besser ist es, das Bild ohne Firlefanz zu schiessen und Zeit in die Nachbearbeitung zu investieren. Wenn du nämlich mit Filter fotografierst, kannst du sie nicht mehr entfernen.

Folgende Apps sind für die Bildbearbeitung am Smartphone besonders nützlich:

  • ProCamera: Mit diesem kannst du während der Aufnahme viele Einstellungen anwenden.
  • Camera +2: Auch dieses App vereint Aufnahme- und Bearbeitungswerkzeuge.
  • Snapseed: Funktioniert ganz einfach und du kannst die grundsätzlichen Bearbeitungen wie Licht und Farbe ganz einfach vornehmen.
  • Adobe Photoshop Express – Foto Editor: Speziell erstellt für Mobilgeräte hilft dir diese Version von Photoshop, das Beste aus deinen Bildern herauszuholen.
  • VSCO: Schon kostenlos bietet dieses App viel, zusätzliche Tools und Filter lassen sich kaufen, um die Anwendung zu erweitern.
  • Afterlight: Das App bietet dir Filter und Anpassungswerkzeuge, wie auch die Möglichkeit, Overlays, Texte oder Rahmen hinzuzufügen.
  • Facetune: Fotografierst du Menschen, unterstützt dich dieses App dabei, Fotos schnell und unkompliziert zu bearbeiten.
  • Photoshop Fix: Willst du störende Elemente aus deinem Foto entfernen, unterstützt dich dieses App effektiv dabei.

Aber Achtung: Es gibt auch “zu viel Bearbeitung”.

DONT’S

Zoom

Viele Handys sind mit einem digitalen Zoom ausgestattet und helfen dir, das Sujet näher an die Kamera zu bringen. Um ein gutes Bild zu schiessen, solltest du diesen jedoch selten bis nie nutzen. Der digitale Zoom vergrössert und schneidet Bilder nur – im Gegensatz zum optischen Zoom, also die zusätzliche Linse, die du hinten am Handy hast.. Bei der Anwendung schiesst er ein körniges Bild, dessen Auflösung schlecht ist. Bei einer Mehrfachkamera kannst du die Zoom-Linse nutzen, doch auch da kommst du schnell an deine Grenzen – wie das Bildbeispiel zeigt.

Willst du dennoch etwas heranzoomen oder in der Vordergrund stellen, solltet du dich dem Sujet so weit wie möglich nähern – oder den Ausschnitt im Nachhinein zuschneiden. So verlierst du nicht an Bildqualität. Aufsteck-Objektive sind eine gute Investition, wenn du merkst, dass du häufiger zoomen möchtest. 

Blitz

Obwohl der Blitz in manchen Situationen sehr praktisch ist, ist er bei Dunkelheit oder bei Landschaftsaufnahmen störend. Das Licht erhellt Partikelchen in der Luft, welche es reflektieren und das Bild unbrauchbar machen. Setze den Blitz nur gezielt ein, wenn dir wirklich gar kein gut belichtetes Foto gelingt – oder wenn du ein Dokument scannen willst.

Und zum Schluss

Gute Fotografie mit dem Handy? Keine so seltsame Frage, wie lange angenommen. Mit der Zeit sind die Handykameras besser geworden und können bereits einiges leisten. Indem sie mit Gadgets und Zubehör ausgestattet werden, kann man die ohnehin gute Bildqualität verbessern. Komplett ersetzen können sie professionelle Kameras nicht, denn bei schlechten Lichtverhältnissen und schnellen Bewegungen kommen Smartphones schnell an ihre Grenzen.

Doch willst du einfach gute Bilder machen, ohne die ganze Fotografieausrüstung immer mitzuschleppen, kann das Smartphone definitiv eine gute Ergänzung und ein Ersatz für eine Kompaktkamera sein.

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