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Vorschau Einheitliche Ladekabel gegen Elektroschrott

Gegen Elektroschrott: Einheitliche Ladekabel

Fast jedes elektronische Gerät braucht es: Ein Ladekabel. Egal ob der Kunde es will oder nicht, ein neues Ladekabel ist oft beim Kauf eines Neugeräts inbegriffen. Dies hat allerdings den grossen Haken, dass dadurch die Menge an Elektroschrott jährlich steigt. Damit soll nun Schluss sein. Die EU will künftig mit einheitlichen Ladekabeln gegen Elektroschrott vorgehen.

Ein Abfallberg, der vermieden werden kann

Jedes Jahr werden Millionen von Tonnen von Ladegeräten produziert – und früher oder später wird daraus Elektroschrott. Bereits im Jahr 2009 hat die EU Kommission einen Vorstoss gemacht, um diesem Missstand entgegenzuwirken. Nachdem sich die Branche mit Selbstauflagen einer Regulierung entziehen konnte, wird dies bald wahrscheinlich nicht mehr möglich sein. Die EU wird möglicherweise bereits im Juli neue Vorschriften erlassen, um die Hersteller zur Produktion eines einheitlichen Ladegeräts zu bewegen. 

Vorteile für die Umwelt – aber auch für die Konsumenten

Die Gründe für ein einheitliches Ladekabel liegen nicht nur beim verbesserten Umweltschutz, sondern auch bei Vorteilen für die Konsumenten.

  • Weil nicht jedes Smartphone mit einem neuen Ladegerät verkauft werden muss, können die Preise leicht sinken
  • Vergisst man das Ladegerät zu Hause, kann problemlos eines ausgeliehen werden
  • Ein Ladekabel reicht für Laptop, Kamera & Smartphone

Weniger begeistert von den neuen Vorschriften sind die Hersteller der Ladegeräte. Ihnen entgehen Milliarden an Umsatz, wenn nicht zu jedem Produkt noch ein entsprechendes Ladegerät verkauft werden. Die klare Mehrheit im EU Parlament für einheitliche Ladegeräte zeigt aber, dass dies der richtige Weg ist, um auf einen Schlag verschiedene Probleme zu lösen.

USB-C könnte das Rennen machen

Heut gibt es drei verbreitete Ladegeräte: Micro-USB, das neuere USB-C und die dünneren „Lightning“-Anschlüsse von Apple. Gemäss Experten könnte sich der USB-C Anschluss durchsetzen. Dieser ist so benutzerfreundlich wie der von Apple entwickelte Lightning-Stecker. Bis zur Einführung dürfte es allerdings trotzdem noch einige Zeit dauern. Die EU Abgeordneten haben erst der Kommission den Auftrg erteilt, Druck auf die Hersteller auszuüben. Die Kommission wird jetzt Vorschläge ausarbeiten, die dann vors Parlament müssen.

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