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Was hinter dem Begriff der Kreislaufwirtschaft steckt

Man hört immer wieder von der sogenannten Kreislaufwirtschaft oder Circular Economy. Doch was steckt eigentlich hinter dem Konzept? In diesem Artikel findest du heraus, was eine Kreislaufwirtschaft ist, wie sie sich von einer Linearwirtschaft unterscheidet und was du selbst machen kannst, um die Circular Economy voranzutreiben.

Was ist eine Kreislaufwirtschaft?

In der Natur gibt es kaum Abfälle. Pflanzen brauchen Wasser, Licht und Mineralstoffe. Wenn sie sterben, gelangen diese Stoffe wieder in die Erde und können von neuen Pflanzen verwendet werden. In unserem Wirtschaftssystem sieht das Ganze aktuell leider ganz anders aus: Wir produzieren, konsumieren und beseitigen. So landen jährlich tonnenweise Müll auf Deponien. Das nennt sich Linearwirtschaft und ist überhaupt nicht nachhaltig. Schliesslich gehen so Unmengen an Energie und Rohstoffen verloren. Eine Kreislaufwirtschaft ist das Gegenstück zu einer Linearwirtschaft. So werden aktuell viele Elektrogeräte, Kleider und vieles mehr möglichst günstig produziert und verkauft. Das freut die KonsumentInnen. Diese denken nämlich, dass sie ein Schnäppchen gemacht haben. Dabei geht allerdings oft vergessen, dass diese günstig produzierten Konsumgüter meist nicht sehr langlebig sind. Die 20 Franken Jeans geht schon nach einem Jahr kaputt, das Handy reicht gerade mal 2 Jahre. Und die Materialien, aus denen sie bestehen, können kaum recycelt werden. Nachhaltige Produkte sind zwar meist ein wenig teurer, halten jedoch deutlich länger, als die Billigen. Kurzgefasst sollen in einer Kreislaufwirtschaft, Ressourcen in möglichst geschlossenen Kreisläufen geführt werden. Die verwendeten Materialien sollten mehr und mehr durch kreislauffähige Stoffe ersetzt werden. So entstehen bei Wiederaufbereitungsprozessen weniger Ausschüsse. Dadurch kann ein selbsterhaltendes System kreiert werden, welches Abfälle eliminiert und so die Nachfrage nach Primärrohstoffen minimiert. Das ist beispielsweise durch modulares Design der Produkte, neue Geschäftsmodelle oder Recycling möglich.

Mehr als Recycling

Unsere bisherige Form des Wirtschaftens, wo Produkte produziert, konsumiert und weggeworfen werden ist aus unterschiedlichen Perspektiven problematisch. Zum einen gibt es das Abfallproblem. So entstehen in der Schweiz jährlich 716 kg Abfall pro Person. Das ist enorm viel und nur etwa 380 kg davon werden recycelt. Der Rest wird verbrannt oder deponiert. Beides sehr energieintensive Prozesse die überhaupt nicht nachhaltig sind. Schliesslich wird sehr viel Energie benötigt, um die Ressourcen zu finden, abzubauen und zu verarbeiten. Ausserdem sind viele Metalle und andere Stoffe nur begrenzt vorhanden und bringen noch weitere Probleme mit sich. Deshalb ist es wichtig, diese Ressourcen möglichst lange zu nutzen und wiederzuverwenden. Dadurch könnte die Nachfrage nach Primärrohstoffen reduziert werden und CO2-Emissionen eingespart werden. Im Moment ist Recycling noch in vielen Belangen schwierig, bei Smartphones können beispielsweise nur wenige der verbauten Metalle rezykliert werden. Das zweite Problem der Linearwirtschaft ist, dass es viele ressourcenintensive Produkte mit einer aufwendigen Herstellung und hohen Emissionen gibt. Bei solchen Produkten ist es extrem ineffizient, sie nur einmal zu nutzen. Deshalb ist es vor allem bei solchen Produkten umso wichtiger, die tatsächliche Nutzungsdauer zu verlängern und somit die Emissionen über die Lebensdauer  zu reduzieren. Denn Kreisläufe zu schliessen geht nämlich nicht nur durch Recycling: Auch langlebiges Design, Reparaturen, Second-Hand Märkte, Wiederaufbereitung und vieles mehr sind Massnahmen, die uns der Kreislaufwirtschaft näher bringen.

How to Kreislaufwirtschaft!

Als KonsumentIn wirkt es oftmals schwierig etwas zu unternehmen, das einen bemerkbaren positiven Einfluss auf die Umwelt hat, es gibt aber vieles was jeder und jede im Alltag im Umgang mit dem Smartphone machen kann, um der Kreislaufwirtschaft näher zu kommen. Hier ein paar Tipps für den Umgang mit dem Smartphone: Das wichtigste und ökologisch sinnvollste ist es, dein Gerät möglichst lange zu nutzen. Im Schnitt werden Smartphones in Europa nämlich nur rund 3 Jahre genutzt und nur 1 Jahr mehr würde die gesamten Emissionen des Handys um rund 30% verringern. Nutze es also möglichst lange, lass es reparieren und schütze es gut durch Displayschutz und Hülle. Falls es doch mal ersetzt werden soll: Kauf Second-Hand! Und achte beim Kauf eines neuen Geräts auf dessen Reparierbarkeit. Bei Smartphones kannst du das zum Beispiel auf iFixit recherchieren. Und für alle Smartphones, die ihr nicht mehr braucht: Gib sie weiter, verkauf sie oder gebt sie ins Recycling Center, wenn sie nicht mehr genutzt werden können. Denn je länger sie genutzt werden, desto weniger neue Geräte werden nachgefragt und neu produziert.

Kleiner Tipp: Wenn du auf der Suche nach weiteren nachhaltigen Tipps bist, können wir dir Greenpick empfehlen, eine Art Suchmaschine für nachhaltige Angebote in der ganzen Schweiz!

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